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Bitte beachten Sie vor Ihrer Auswahl die notwendige CE- Kategorie :

CE-Kategorie A

Hochsee
Für längere Fahrten bestimmtes Boot, wo die Windstärke 8 der Beafortskala überschritten werden kann und die Wellen 4 Meter hoch seien können, für weitgehend selbstständige Wasserfahrzeuge.

CE-Kategorie B

Ausserhalb von Küstengewässern
Für Offshore - Fahrten bestimmtes Boot, wo die Windstärke bis einschließlich 8 der Beafortskala betragen kann und die Wellen bis einschließlich 4 Meter hoch sein können. 

CE-Kategorie C

Küstennahe Gewässer
Für Fahrten in Küstengewässern, großen Buchten, Flüßmündungen, Seen und Flüssen bestimmtes Boot, wo die Windstärke bis einschließlich 6 der Beafortskala betragen kann und die Wellen bis einschließlich 2 Meter hoch sein können. 

CE-Kategorie D

Geschützte Gewässer
Für Fahrten auf kleinen Seen, Flüssen und Kanälen bestimmtes Boot, wo die Windstärke bis einschließlich 4 der Beafortskala betragen kann und die Wellen bis einschließlich 0,5 Meter hoch sein können.

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                                          GFK und PE - Materialien

GFK-Boote werden bereits seit Jahrzehnten gebaut. In eine Bootsform (Negativform vom späteren Boot) wird zuerst die farbige Oberschicht (Gelcoat) aufgetragen bzw. gespritzt. Glasfasermatten in verschiedenen Stärken werden im Handauflegeverfahren Schicht für Schicht eingelegt und von Hand mit Polyesterharz getränkt und mit größter Sorgfalt aufgerollt. Abhängig von der Belastung werden mehrere Schichten aufgebracht – am Boden und im Bereich der späteren Motoraufhängung etwas mehr, an den Seitenwänden etwas weniger. Einige Boote haben noch eine spezielle Bodenverstärkung mit besonders gewebten Glasfasermatten. Dieses Verfahren erfolgt in zwei Teilen: Unterschiff (Unterschale) und Oberschiff (Oberschale). Beide Teile werden nach Aushärtung sorgfältig miteinander verbunden.

Boote aus GFK sind sehr hart und glatt. Somit gleiten diese Boote sehr gut durch das Wasser. Sie sollten jedoch vor extrem harten Stößen geschützt werden, da sie sonst brechen könnten. Deshalb sollten GFK-Boote vorwiegend auf Seen und Flüssen ohne Grundberührung eingesetzt werden. Eine Reparatur dieser Boote können Sie auch mit wenig handwerklichem Geschick jederzeit selbst durchführen. Die Lebensdauer von GFK beträgt ca. 30 Jahre und mehr.

Polyethylen:
Seit ca. 20 Jahren werden Boote – vor allem Kajaks, Kanus & Tretboote – aus Polyethylen hergestellt. PE ist ein Granulat, dass in eine Form eingespritzt wird und durch Erhitzung flüssig wird. Durch Rotation passt sich das verflüssigte Granulat ideal der Bootsform an. Die besondere Materialdicke in beanspruchten Bereichen wird durch die Temperatur der Form bestimmt. Es ist möglich, zwischen zwei Schichten PE eine Schicht geschäumtes PE zu legen, um das Boot noch robuster und gleichzeitig unsinkbar zu machen. Da das Material sehr schlag- und bruchfest ist, sind solche Boote auch sehr gut für Wildwasser geeignet.

Bei PE-Booten können kleine Beschädigungen mit dem Lötkolben oder einer Heißluftpistole repariert werden. Da die Dichte von PE geringer ist als die von Wasser, schwimmen die Boote auch wenn sie voller Wasser sind. Die Lebensdauer dieser Boote beträgt 20 Jahre und mehr. Das Material ist gesundheitlich unbedenklich in der Herstellung, Anwendung und Entsorgung.

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Schaftlängen:     Langschaft oder Normalschaft ( Kurzschaft ) ?

Für Fahrten bei niedrigen  Wasserständen und in Flachwassergebieten ist
es unerheblich, ob der Motor ein Langschaft- oder Normalschaftmotor ist.
Der Tiefgang eines Außenborders ist bei beiden Ausführungen gleich groß
und nur von der Größe des Unterteils des Motors abhängig.
Im unteren Bereich finden Sie Beispielbild.
Der Tiefgang eines Motors  ( = roter Pfeil ) ist unabhängig von der
Schaftlänge.
Der Propeller muß ganz unter Wasser sein, damit er genügend Schub er-
zeugen kann.
Dieses Unterteil ist gleich groß bei Langschaft- als auch bei Normal-
schaftmotoren mit gleicher Leistung vom gleichen Hersteller.
Die Schaftlänge sollte der Spiegelhöhe ( Transomhöhe ) am Boot ent-
sprechen
( = grüner Pfeil ).
Beim Normalschaft ( = Kurzschaft ) ist die Transomhöhe kleiner als beim
Langschaft. Es ist nicht schlimm, wenn der Schaft etwas zu lang ist,
nur zu kurz darf er nicht sein !
Bei Langschaft beträgt die Transomhöhe ca. 50 - 53 cm.
Bei Normalschaft beträgt die Transomhöhe ca. 38 cm.


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